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SOFTWARE-ENTWICKLUNG

Die Softwareentwicklung umfasst eine Vielzahl von Teilgebieten, welche unser Leistungsspektrum bietet.

Neben der eigentlichen Entwicklung ist so auch das Betreiben der Software Bestandteil dieses Bereichs. Darüber hinaus hat die experimentelle Untersuchung von Softwaretechnik zur Messung und Verbesserung des praktischen Nutzens eine hohe Bedeutung.

Diese Teilbereiche werden nicht zwangsläufig bei jedem Projekt komplett durchlaufen, sondern einzelne Prozesse gezielt für die jeweilige Anforderung gewählt - ein effizienter und notwendiger Schritt im Hinblick auf Kosten- und Verwaltungsreduzierung.

Die einzelnen Teilgebiete der Softwareentwicklung stellen sich wie folgt dar:
  • Projektmanagement
  • Qualitätsmanagement
  • Risikomanagement
  • Anforderungserhebung
  • Systemdesign | Technische Konzeption
  • Implementierung
  • Softwaretest
  • Softwareeinführung
  • Wartung | Pflege
Diese Teilbereiche werden zeitlich in drei verschiedene Projektphasen eingeteilt: Im Vorfeld in der Projektvorbereitung, während der Projektdürchführung und zum Projektabschluss. Im Folgenden finden Sie detaillierte Infos zu den einzelnen Phasen und den dazugehörigen Teilgebieten.


IM VORFELD

PROJEKTMANAGEMENT
Der gesamte Prozess einer Projektentwicklung unterliegt meist einem mehr oder weniger stark ausgeprägten Projektmanagement. Typischerweise wird für größere Projekte auch ein höherer Management-Aufwand betrieben, während mittlere oder kleinere Projekte häufig "nebenbei" abgewickelt werden.

Dabei ist in allen Phasen der Projektentwicklung das IT-Consulting durch externe Beraterfirmen üblich.

QUALITÄTSMANAGEMENT
Durch entsprechende Maßnahmen eine hohe Qualität aller zu erbringenden Leistungen durchzusetzen ist Aufgabe des QM. Grundlage sind betriebsinterne Regularien sowie individuelle Vereinbarungen zwischen Auftraggeber und Auftragnehmer. Oft als Teil des Projektmanagements missverstanden, hat das QM eher die Aufgabe, das PM als solches zu überwachen und so sicherzustellen, dass Termin- und Kostendruck nicht die Qualität beeinträchtigt.

RISIKOMANAGEMENT
Aufgrund der Komplexität von Informationssystemen sind "absolute" Sicherheit bzw. Qualität nicht mit endlichen Ressourcen realisierbar. Daher werden zur Kategorisierung und Priorisierung häufig Methoden des Risikomanagements eingesetzt, um für das jeweilige Projekt ein adäquates Maß an Systemsicherheit und -qualität zu gewährleisten. Dabei sollten Aspekte des RM über den gesamten Systemzyklus, vom Konzept bis zur Stilllegung, berücksichtigt werden.

ANFORDERUNGSERHEBUNG
Im Zusammenhang mit der Projektentwicklung ist hier die Systemanalyse zur Vorbereitung gemeint. Durch inhaltliche Erfassung der Vorgaben via Befragung künftiger Anwender und die Untersuchung weiterer sachlicher sowie technischer Anforderungen und Randbedingungen wird ein Fachkonzept, oftmals auch gleich ein Lastenheft, entwickelt.


WÄHREND

SYSTEMDESIGN | TECHNISCHE KONZEPTION
Ein Systemanalytiker bzw. -designer, bei kleineren Projekten auch der Programmierer, legt anhand des Pflichtenhefts die Programmarchitektur fest:

  • STANDARD-SW - Spezifikation der geplanten Produktein-bindung | -anpassung.
  • SW-NEUENTWICKLUNG - Entwurf des Datenmodells und der einzelnen Funktionen und Algorithmen bzw. der Objekt- und Klassenstruktur.
  • SW-ANPASSUNG - Festlegung erforderlicher Veränderungen und Erweiterungen.
IMPLEMENTIERUNG
In dieser Phase wird die zuvor konzipierte Anwendungs-lösung technisch realisiert, indem SW-Produkte konfigu-riert, vorhandene SW angepasst oder Programme bzw. Programmteile vollständig neu erstellt werden.

SOFTWARETEST
Der Softwaretest wird in zweierlei Hinsicht durchgeführt:

  • TECHNISCH - Auf eine korrekte Umsetzung des Konzepts und Programmfehler.
  • INHALTLICH - Auf Vollständigkeit laut Pflichtenheft und Eignung für den vorgesehenen Zweck.
Während der Systemtest eine alleinige Aufgabe des Auftragnehmers ist, erfolgt der Verfahrenstest meist in Zusammenarbeit mit den Endanwendern des Auftraggebers.


ABSCHLUSS

SOFTWAREEINFÜHRUNG
Die fertiggestellte Software nebst ggf. erforderlichen Standardsoftwareprodukten, Hardware u. ä. wird im Zuge der Installation auf den Computersystemen des Auftrag-gebers oder des Betreibers (Application Service Provider) aufgespielt und betriebsbereit gemacht. Hier wird oft zwischen parallelen Produktiv-, Schulungs-, Test- und Entwicklungs-Installationen unterschieden. Wesentlicher Teil des Projekts ist die Einführungsunterstützung, meist in Form von Schulung bzw. Einweisung der Endanwender, Power User und Administratoren.

WARTUNG | PFLEGE
Nach Inbetriebnahme einer Softwarelösung ist eine kontinuierliche Weiterbetreuung durch den Auftrag-nehmer üblich. Dies umfasst sowohl eine Unterstützung der Anwender per Hotline als auch - soweit erforderlich - Vor-Ort-Leistungen, was häufig in einem Support-Vertrag geregelt wird. Die laufende Anpassung der Software an sich ändernde Anforderungen und an neue Versionen verwendeter Standardsoftware wird als Softwarepflege bezeichnet und gleichfalls in entsprechenden Verträgen geregelt.


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